160 Wohnungen für Reutlingen in Rekordzeit
In nur anderthalb Jahren vom Beschluss zum Baubeginn:
In der Christophstraße setzt die WGR mit der Grundsteinlegung für die Matthias-Erzberger-Höfe ein starkes Zeichen. Das innovative Projekt verbindet schnelles, serielles Bauen mit hoher Lebensqualität und ökologischer Verantwortung. Mit der feierlichen Grundsteinlegung hat die Wohnungsgenossenschaft Reutlingen eG (WGR) den Startschuss für eines der bedeutendsten Wohnbauprojekte der Stadt gegeben. In Anwesenheit von Oberbürgermeister Thomas Keck sowie zahlreicher Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung wurde ein Meilenstein für bezahlbaren Wohnraum gesetzt – und das in beeindruckendem Tempo. Zwischen der Grundsatzentscheidung und dem heutigen Baubeginn liegen lediglich anderthalb Jahre. Dieses Rekordtempo wird durch den Einsatz serieller Bauweise möglich, bei der wiederholbare, hochwertige Bauteile zum Einsatz kommen. So lässt sich wertvolle Zeit sparen, ohne Kompromisse bei Architektur, Wohnqualität oder Nachhaltigkeit einzugehen.
In den Matthias-Erzberger-Höfen entstehen künftig 160 öffentlich geförderte Wohnungen, die Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen ein neues Zuhause bieten. Ergänzt wird das Quartier durch eine Arztpraxis, zwei Gewerbeeinheiten und sogenannte Jokerzimmer, die flexibel genutzt werden können. Auch das soziale Miteinander spielt eine zentrale Rolle: Ein öffentlicher Waschsalon, ein Quartiersraum und ein Stadtteilcafé im erhaltenen Bestandsgebäude schaffen neue Begegnungsorte für das Viertel.
Besonders zukunftsweisend ist das Mobilitätskonzept des Projekts. Das gesamte Quartier wird bewusst autofrei gestaltet. Eine zentrale Hochgarage ersetzt individuelle Tiefgaragen, während eine Mobilitätszentrale den Fokus auf Fahrräder und E Bikes legt. Ergänzt wird dies durch ein konsequent ökologisches Energiekonzept mit Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und umfassender Dachbegrünung.
Dass die Matthias-Erzberger-Höfe Modellcharakter besitzen, zeigt ihre Aufnahme in die Internationale Bauausstellung 2027 (IBA’27). Pünktlich zum 75 jährigen Jubiläum der GWG demonstriert die WGR damit eindrucksvoll, wie moderne genossenschaftliche Verantwortung aussehen kann: nachhaltig, gemeinschaftlich und klar auf die Zukunft ausgerichtet.